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Lesetipp: Pragmatismus und Widerstand – Hannas Leben in Magdeburg im 20. Jahrhundert

Werbung – Rezensionsexemplar

Schwebende Lasten Annett Gröschner

Schwebende Lasten
Annett Gröschner

Hardcover, 282 Seiten
ISBN 978-3-406-82973-4
8. Auflage, 2026, Verlag C.H.Beck (Werbung)
Bestellmöglichkeiten und eine Leseprobe findest du auf der Verlagswebsite. Ich habe es als E-Book gelesen.

„Nicht weniger als ein ganzes Leben erzählt Annett Gröschner mit der Geschichte der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause – mit einer Wucht und Poesie, wie sie nur dort entstehen können, wo die Literatur wirklichkeitssatt ist.

Hanna Krause war Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können, was ihr naheging bis zum Lebensende. Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben. Annett Gröschners Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna, denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026, 8. Auflage

Chat zu Schwebende Lasten mit Leserin Susanne Nagel

Susanne: Liebe Ines, unbedingt lesen! Schöne Sprache auf den Punkt gebracht, Leben über zwei Generationen im Osten, Frauen im Osten.

Ines: Danke für den Tipp, liebe Susanne! Das Buch kam sofort auf meine Leseliste! Du hast Schwebende Lasten als Hörbuch genossen und bist dabei in einen Teil deiner eigenen Familiengeschichte in Magdeburg zu DDR-Zeiten geraten. Wo liegen die Parallelen?

Susanne: Dieses Buch hat mich schnell gepackt, zum einen, weil die Autorin ungeschönt, aus meinen Erfahrungen mit familiären Erzählungen auch sehr realistisch, ein normales Leben in spannenden Zeiten schildert.

Hanna ist so alt wie meine Großmutter, die von 1912 bis 2008 lebte, ich erkenne so manche Dinge aus dem Leben einer Frau dieser Zeit wieder, obwohl sich die Erlebnisse kaum decken. Und natürlich kenne ich Magdeburg.

Meine Eltern sind Ende der 70er Jahre aus beruflichen Gründen meines Vaters nach Magdeburg gezogen. Ich blieb wegen meines Studiums im Norden und war eigentlich nur noch zu Besuch bei ihnen bis in die frühen 2000er Jahre. Die Stadt war mir nicht eng vertraut, aber natürlich habe ich Erinnerungen an große Freiflächen in der Innenstadt und an Veränderungen nach 1989.

Vieles deckt sich mit den Schilderungen im Buch: Unser Haus lag zwischen dem SKET, der Fabrik, in der Hanna und ihr Mann gearbeitet haben, und ihrer Wohnung in Sudenburg. Hanna fährt mit dem Rad durch unsere Straße. Die Anatomie der jetzigen Universität kommt kurz vor im Roman, mein Vater war fast zehn Jahre Direktor am Institut …

Neu waren für mich die Beschreibungen der Vorkriegszeit und eine Ahnung davon, wie dicht besiedelt und wie schön die Stadt gewesen sein muss. Wir kennen das ja von vielen deutschen Großstädten, die im Krieg zerstört wurden. Das Knattergebirge war mir unbekannt. Mein Bruder hat mir einiges darüber erzählt, er ist jünger als ich und in Magdeburg aufgewachsen. Das fand ich natürlich sehr interessant.

Ines: Dass Magdeburg mal so eine schöne Stadt in der Vorkriegszeit war, wusste ich auch nicht. Beim Lesen wurde mir deutlich, dass ich über diese Stadt, in der ich schon dreimal war, im Grunde gar nichts wusste. Bei meinen Besuchen standen Menschen im Vordergrund, nicht Stadtentwicklung.

Die Figur der Hanna hat mir gefallen. Hanna ist pragmatisch und fleißig. Sie nimmt das Leben mit seinen Möglichkeiten und Widrigkeiten an. In kurzen klaren Sätzen begleiten wir Hanna von einem Drama zum nächsten.

„Bevor Hanna grübeln konnte, war sie schon am Machen.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026,, 8. Auflage, Seite 121 im E-Book

Bemerkenswert finde ich, wie wenig sie mit dem Schicksal hadert und wie sie immer wieder Wege findet, ihr Leben zu bewältigen.

„Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026, , 8. Auflage, Seite 248 im E-Book

Susanne: Ja, Hanna fackelt nicht lange, es gelingt ihr, mit pragmatischen Entscheidungen die Familie zusammen zu halten und durchzubringen.

Ich denke, dass viele Frauen dieser Zeit und sozialen Schicht ähnlich agiert haben. Was blieb ihnen anderes übrig? Armut, Krieg und Überlebenswille erfordern Geschick und realistische Tatsachen zu schaffen. Darin erkenne ich natürlich auch die Rolle, die Frauen in der DDR gesellschaftlich gesteuert einnehmen sollten.

Mir gefällt an dem Roman, dass dies nicht überbetont wird und auch Hannas Widerstand gegen Vorurteile oder staatliche Zwänge immer wieder durchblitzt. Das ist mir alles bekannt, ohne, dass ich diese materiellen Nöte erfahren habe.

Ines: Die Gefühle für ihre Kinder sind ja sehr unterschiedlich. Wie ging es dir damit beim Lesen?

Susanne: Ich kann mir vorstellen, dass Hannas Beziehungen zu ihren Kindern nicht bei allen Lesern und Leserinnen gut ankommen. Für mich passt das, selbst die unterschiedlichen Bindungen. Letztlich ist aus allen was geworden, auch wenn diese Erzählungen nur angedeutet werden (was mir übrigens gefällt, so bleibt noch Raum für eigene Gedanken ihre Leben weiter zu spinnen).

Manche Andeutungen lassen große Trauer ahnen, manche Mitgefühl und Ärger… Ich finde, wie im richtigen Leben. In den Gefühlen zu ihren Kindern steckt auch viel Zuneigung.

Ines: Die verschiedenen Gefühle für ihre Kinder sind vermutlich normal, nur es ist nicht üblich, darüber zu reden. Von daher finde ich es erfrischend, das mal so ungeschönt zu betrachten.

Susanne: Ja, das sehe ich auch so.

Ines: Auf welche Weise Hannas Widerstand gegen staatliche Zwänge durchblitzt, ist für mich als Person, die in Westdeutschland sozialisiert wurde, spannend. Auch dabei gefällt mir ihr Pragmatismus. Vor allem findet sie eigene Wege, ohne anderen dabei zu schaden. Wie stehst du zur Rolle ihres Ehemanns Karl?

Susanne: Karl ist als Randfigur sehr gut gezeichnet. Heute würde sie wohl manche Entscheidungen mit ihm anders treffen. Damals war das wohl kaum möglich. Und dennoch sehe ich ihn als Partner, dem sie Fürsorge angedeihen lässt. Berührend fand ich die Kapitel seiner letzten Lebenszeit, mehr Zuneigung war ja kaum möglich in dieser Generation und in ihrem sozialen Umfeld.

Ines: Mir ist Karl extrem unsympathisch. Den hätte ich beim Lesen gerne mal so richtig durchgeschüttelt. Leider hatte Hanna damals vermutlich wirklich keine echte Chance, den von mir als nichtsnutzig empfundenen Kerl loszuwerden. Dass sie sich zum Lebensende so zusammengefunden haben mit- und nebeneinander hat mich ein bisschen mit seiner Rolle versöhnt.

Susanne: Bei Karl stimme ich dir zu, aber ich glaube, dass Hanna so einen Partner mit vielen Frauen ihres Milieus teilen musste.

Ines: Leider realistisch also …

Susanne: Anzunehmen, sie musste sich arrangieren. Ein Unterhaltungsroman hätte vermutlich den Bogen zum eigenen Blumengeschäft nach dem Krieg geschlagen und auch die Begegnung mit dem Unbekannten wieder aufgenommen und aufgelöst. Dass dieser Faden in den Kapitelüberschriften aufgegriffen wird ist eine schöne Reminiszenz an ihre Leidenschaft. Und ich habe einiges dazu gelernt.

Persönlich habe ich das Kapitel über den Besuch im Mauritshuis gern gehört, ich war da nämlich im letzten Frühjahr zu Besuch und erinnere mich sehr gut an die Blumenstilleben.

Ines: Den Bogen mit den Blumen mochte ich auch sehr.

Susanne: Was denkst du über Hannas Rolle im männerdominierenden Beruf? Empfindest du die Schilderungen als realistisch oder glorifizieren sie für dich das Bild der werktätigen Frau im Sozialismus?

Ines: Da bin ich zwiegespalten, weil ich das nicht wirklich beurteilen kann. Zu Beginn machen die Männer es ihr schwer, dann erwirbt sie ihre Anerkennung durch hervorragende Arbeit und weil sie sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Was ich mich zur werktätigen Frau im Sozialismus gefragt habe, inwieweit es realistisch ist, dass sie teilweise wirklich ihre kleinen Kinder mit auf den Kran hätte nehmen können. Das erschien mir übertrieben. Auch dass die Frage der Kinderbetreuung insgesamt im Grunde keine Rolle spielte.

Dass es einen Betriebskindergarten gab, erleichtert es für die werktätige Frau natürlich. Bei so vielen Kindern war mit Sicherheit aber auch ständig eins krank oder konnte aus einem anderen Grund nicht in den Kindergarten gehen. Der Umgang damit erscheint mir sehr vereinfacht dargestellt. Oder wurden in der DDR kranke Kinder in den Kindergarten gebracht?

Susanne: Die Schilderungen im Werk waren für mich einerseits realistisch, andererseits aber auch vereinfacht dargestellt. Normalerweise hat man weder kranke Kinder in den Kindergarten gebracht und bestimmt nicht auf einen Kran geschleppt. Aber dieser Arbeitsalltag ist mir fremd.

Hier ist sicher einiges Dichtung, wir lesen ja einen Roman und keine Dokumentation. Trotzdem fand ich die Beschreibungen für alle diese Situationen sehr treffend. So wie mir auch insgesamt die Sprache des Romans gefallen hat.

Hat dich der Roman dazu angeregt, mehr von der Autorin zu lesen? Auf meiner Liste steht auf alle Fälle der Roman Moskauer Eis! Schon deshalb, weil ich mich an den besonderen Geschmack erinnern kann …

Ines: Moskauer Eis sagte mir gar nichts – also das Eis. Klingt lecker! Und der Roman ist bestimmt ebenso lesenswert wie Schwebende Lasten. Interessant am Schreibstil von Annett Gröschner sind die beiläufigen Vorschauen in die Zukunft von Hannas Leben.

„Auch als Elisabeth schon auf der Welt war, lief Hanna immer noch Freitagabends mit ihren Blumensträußchen durch Straßen, die ein Jahrzehnt später aus dem Stadtplan verschwunden sein würden.“

Annett Gröschner, Schwebende Lasten, Verlag C.H.Beck 2026, 8. Auflage, Seite 45 im E-Book

Ich mag dabei sowohl den Blick in die Glaskugel des Lebens als auch die unaufgeregte Sachlichkeit. Wie hast du das empfunden?

Susanne: Das fand ich auch besonders schön und man darf nicht unbedingt erwarten, dass die Andeutungen weiter gesponnen werden … Aber mehr sollten wir eventuell nicht verraten. Wobei der Roman keine Pointe hat, wie das Leben selbst. Oder?

Ines: Stimmt!

Ist das ein Roman für dich?

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Lifestyle Persönliches

Was ich im Februar 2026 gelernt habe – (un)freiwillige Learnings & persönliche Erkenntnisse

Werbung – Namensnennungen/Verlinkungen ohne Auftrag

Du kennst ruhige Tage. Du kennst Tage, die alles durcheinanderbringen. Seit 2018 halte ich fest, was ich daraus lerne – freiwillig oder nicht. In dieser Liste stehen meine Erkenntnisse des Monats. Wenn du mitmachst, verlinke bitte auf Was ich heute gelernt habe.

Im Februar 2026 habe ich gelernt

  1. Es ist der Beginn einer jeansarmen Phase. Zwei sind erwartungsgemäß aufgetragen und werden durch eine dunkelblaue Jogpant ersetzt. Damit gibt es nur noch eine Jeans im Schrank. Wobei zwei meiner weiten Sommerhosen genau genommen aus leichtem Jeansstoff sind. Zählen die bei der nächsten Kleiderschrankinventur zu Jeans oder Sommerhosen, wenn ich sie nur über 18 Grad trage?
  2. Zwei Wölfe wurden im Waldstück an unserer Straße gesehen, durch das wir mehrfach täglich mit Mona gehen. Das kann noch spannend werden. Jagdterrier sind gezüchtet, um sich Wildschweinen entgegenzustellen. Wildschweine leben da auch, haben wir nur noch nie mit ihr gesehen. Mal sehen, wie sie auf einen Wolf reagiert und der auf sie. Die meisten Hunde reagieren wohl eher mit Rückzug. Rückzug ist aber im Normalfall nicht ihr bevorzugter Weg …
  3. Ich habe den Tag der Jogginghose verpasst. Er war am 21. Januar. Und das, wo ich jetzt noch mehr auf Jogpants setze.
  4. Probiotika liefern neue Bakterien, Präbiotika ernähren sie.
  5. Digitales Aufräumen 2026 erledigt. Macht keinen Spaß, aber das übersichtliche Ergebnis gefällt mir online genauso wie bei physischen Aufräumaktionen.
  6. Angst, von Enten angestarrt zu werden, heißt Anatidaephobie.
  7. Woran Mona erkennt, dass ich gleich im Büro die Arbeit am Laptop beenden werde: am Klicken des Ausschalters der Maus. Klick und Mona springt auf und begibt sich zur Bürotür in der Hoffnung auf Fressen oder einen Spaziergang.
  8. Der neue Platz für ausgediente Brillen, die noch aufzubewahren sind, ist im Fach bei den Sonnenbrillen/Schals/Mützen/Handschuhen im Eingangsbereich.
  9. Ich kann immer noch besser auf der linken als auf der rechten Straßenseite einparken. Drei über insgesamt acht Wohnungen in Einbahnstraßen haben ihre Spuren hinterlassen.
  10. Wero ist ein Kofferwort aus we und Euro und ich bin privat dabei als Alternative zu PayPal.
  11. Dass der WLAN-Repeater von FRITZ! für 250 Euro leider nur vier Jahre gehalten hat.
  12. Meine blaue Strickjacke wird in einigen Onlineshops als Strickhülle bezeichnet. Der Begriff ist mir neu. Eine Strickhülle ist eine offene Strickjacke ohne Verschluss, die wie eine Hülle über Schultern und Oberkörper liegt und weich fällt. Das tut das Teil. Und deshalb wurde es in meinem Sortiment im Sale gedoppelt.
  13. Der neue Läufer im Wohnzimmer hat ganze 36 Stunden gehalten, bevor er Monas Piescher-Alarm zum Opfer gefallen ist.
  14. Das Taxi vom Bahnhof nach Hause kostet inzwischen 10 Euro.
  15. Unsere Kieskuhle aka Hundeauslaufwiese taugt für Snowboarder zum Freeride mit Salto. Irgendwas zwischen cool und bekloppt …
  16. Ich habe Männerschnupfen. Ich hatte keine Ahnung, wie schlimm der sein kann. Nie wieder lästere ich darüber, wenn mein Mann leidet. Versprochen! PS: Ich kann mich sogar mit 35,9 Grad fiebrig fühlen. PPS: Meine Haarwurzeln am Kopf tun weh. Jede einzelne. Ich wusste nicht, wie sehr Haarewaschen schmerzen kann. Ist es das, was einige Kinder fühlen, wenn sie bei Wasser auf dem Kopf aberwitziges Theater machen?
  17. Wie sehr Schnee bei bedecktem Himmel blenden kann, hatte ich vergessen.
  18. EIN Wahlzettel für die bayerische Kommunalwahl ist etwa 150 cm lang und man hat 85 Einzelstimmen.
  19. Das Fieber ist auf 35 Grad gesunken, Frostgefühl und Gliederschmerzen sind weg.
  20. Schöne Gedanken zum Grundgesetz im NDR: NachGedacht: Das Grundgesetz hat leichte Gebrauchsspuren (Werbung).
  21. Die perfekte Jawline ist der Nachfolger von weißen Zähnen und ich mag das Wort nicht.
  22. Flecken von WD-40 gehen aus einem Wollpullover nimmer raus. Ein hoher Preis für ein wieder schön schnuppsendes Haustürschloss. Außerdem fällt sie jetzt so leicht ins Schloss, dass man sich super aus Versehen ausschließen kann, wenn man sich nur kurz vor die Tür begibt, ohne den Schlüssel herumzudrehen.
  23. Mein Score in Genussfähigkeit ist 4 von 5. Damit liege ich im oberen Bereich der Verteilung und habe mehr Genussfähigkeit als rund 84 % der Personen in der DACH-Region in einer aktuellen Studie. Das kommt hin. Ich bin sehr genussfähig. Das weiß jeder, der meinen katzenschnurrigzufriedenen Gesichtsausdruck schon mal gesehen hat, wenn mir ein köstliches Mahl vorgesetzt wird.
  24. Bionella ist um 11 % teurer geworden.
  25. Wenn sich Material partout nicht bestempeln lässt, dann wird es halt beklebt. Passende Aufkleber im Wunschformat wurden mir am Bestelltag sofort zugesendet von aufkleberdrucker.de – so einen Service liebe ich. Und der Preis war auch noch gut.
  26. Es waren drei Ranger von der Hamburger Umweltbehörde zusammen bei uns im Wald unterwegs, um sich darum zu kümmern, dass grüne Farbschmierereien von Bäumen nicht mehr sichtbar sind. Wer zuerst errät, wie sie das Problem gelöst haben, kann erheblich fantasievoller denken als ich.
  27. ChatGPT sagt, dass meine Stärken klare Worte und Haltung sind. Kennt mich schon ganz gut.
  28. Heute möchte ich lernen: Gibst du angestellten Handwerkern Trinkgeld?

Bonus

  • Appassite bezeichnet eine Methode der Weinherstellung, bei der Trauben am Rebstock oder nach der Lese getrocknet werden. Durch Wasserentzug entstehen rosinenartige Trauben, die zu konzentrierten, kräftigen Rotweinen mit intensiven Beerenaromen und oft feiner Restsüße führen.
  • Der neue Thriller Herzgrab von Andreas Gruber ist mir zu brutal und zu leichenreich. Band 2 Herzfluch werde ich nicht lesen.
  • In dunkelblauen Hosen fühle ich mich im Herbst/Winter mit Abstand am wohlsten. Dunkelbraun ist gut, Navy ist besser. So viel besser.
  • Was ein Klopperstock oder Klotstock ist: eine Art langer Wanderstock, mit dem man über Gräben hüpfen kann, indem man ihn als Vortriebhilfe benutzt.
  • Im Spiegel-Zwiebelfisch (Werbung), ob rosane T-Shirts und lilane Leggings erlaubt sind – sprachlich nicht. Wusste ich vorher, der Beitrag ist dennoch schön. Dass es sogar die orange Bluse heißen dürfte und nicht nur die orangefarbene Bluse, wusste ich nicht.
  • Laut Vogue online gehören elegante, flache Derbys im Frühjahr 2026 zu den größten Schuhtrends. Ist mir recht.
  • Julia ist eine exzellente Kartoffelsorte für Pü. Es wird besonders fluffig.
  • Eine Boazn ist eine urige Münchner Eckkneipe.
  • Es gibt Menschen, die mit einem Vorrat an Schokolade nicht umgehen können. Bei mir ist es TK-Pizza von Gustavo Gusto. Ist sie im Haus, muss sie in den Ofen.

Was hast du im Februar gelernt?

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Lifestyle Persönliches

Monats-Memo Februar 2026

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Wintertag
Diesen Monat bei Nicole im Blog: Moin! Nicole & Ines reden über Winteressentials
Aufbewahrung - Winteraccessoires in einem Schrankfach

In der Gelernt-Liste habe ich dich im Januar gebeten, mich lernen zu lassen, wo du alte Brillen aufbewahrst. Danke für die Inspirationen! Tipps waren, sie bei Sonnenbrillen, Schals und/oder in einem schönen Karton aufzubewahren. Es wurde am Ende alles.

Du sieht auf dem Bild mein Schrankfach im Eingangsbereich mit Accessoires, die ich draußen trage: warme Schals, Handschuhe, Mützen, Hüte. In dem Fach lagen vorher zusätzlich Sonnenbrillenetuis und anderer Kram sichtbar. In der geschlossenen Box war seit 2020 der Maskenvorrat.

Aufbewahrung von Brillen und anderem Kleinkram: Ordnung schaffen, indem du den Dingen einen Rahmen gibst mit offenen oder geschlossenen Kartons

Die Masken habe ich auf einen Notvorrat verringert. Sonnenbrillen, Schirm, Fächer und die aussortierte Brille haben nun Platz im Karton. Mir gefällt die Lösung, weil nichts mehr durcheinanderpurzelt und der Kartoninhalt übersichtlich ist. Kartons – geschlossen oder offen – sind tolle Ordnungshelfer, weil sie den Dingen einen Rahmen geben.

Kochmonat – neu im Blog

Neue Kundenstimmen

Sprüche des Monats

„Vor einem Problem wegzulaufen vergrößert nur die Entfernung zur Lösung.“

Verfasser_ in unbekannt, gelesen im Buch Systemische Fragetechniken von Karin Reuter, Buchfaktur Verlag 2023, Seite 91

„Not fragile like a flower, fragile like a bomb.“

Gelesen bei Astrid im Blogbeitrag Feministische Werte im Business

Wie war dein Februar bisher?

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Lesetipps

Equal Pay Day 2026

Die Lohnlücke beträgt 16 Prozent im Jahr 2026.
Der Equal Pay Day fällt auf den 27. Februar 2026.
Das Motto lautet: Equal Pay Every Day.

Es geht voran. Die Schritte sind nach wie vor viel zu klein.

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Lesetipps Rezepte

Lesetipp Kochbuch: Für Fans von Feta

Werbung – Rezensionsexemplar

Feta Vegetarisch genießen mit griechischem Flair. Natacha Comar

Feta
Vegetarisch genießen mit griechischem Flair
Natacha Comar

Hardcover, 160 Seiten
ISBN 978-3-7843-5821-5
Übersetzt von Katrin Marburger
Erschienen am 11. Februar 2026 im Verlag LV.Buch (Werbung)
Einen Blick ins Buch und Bestellmöglichkeiten findest du auf der Verlagswebsite.

Feta neu entdecken – das Kochbuch für alle, die mediterran genießen wollen

Einfach nur ein Block Käse? Von wegen! Natacha Comar zeigt, wie viel kreative Power in dem griechischen Klassiker steckt. Feta steht bei ihr im Mittelpunkt – vielseitig einsetzbar, herrlich würzig und perfekt für die moderne vegetarische Küche. Dieses liebevoll gestaltete Kochbuch zeigt mit über 60 originellen Rezepten, wie Feta zum Herzstück oder raffinierten Extra eines Gerichts wird – mal zerbröselt, mal cremig, paniert oder gebacken.

Von traditionellen griechischen Klassikern bis zu überraschenden neuen Kreationen bringt dieses Kochbuch mediterrane Leichtigkeit und Urlaubsstimmung auf den Teller – alltagstauglich, abwechslungsreich und mit saisonalen Zutaten. Dank der praktischen Gliederung nach Zubereitungszeit findest du schnell das passende Gericht – ob du wenig Zeit hast oder ausgiebig und in aller Ruhe kochen willst.

  • Ein Block Feta – unendlich viele Möglichkeiten: Entdecke über 60 kreative Rezepte.
  • Vegetarische Gerichte für jeden Tag: von schnellen Feierabendideen bis zu besonderen Menüs
  • Nach Zubereitungszeit sortiert: Ob 20 oder 120 Min. Kochen, hier ist für alle etwas dabei.
  • Mittelmeerfeeling für Zuhause: authentisch griechische Gerichte und mediterrane Twists, stimmungsvoll fotografiert
  • Einfach kochen und genießen: klare Anleitungen, teils mit bebilderten Step-by-Step-Anleitungen – ideal für Kochanfänger*innen“
Verlagstext Natacha Comar, Feta, LV.Buch 2026

Das Buch habe ich bei Nicole im Blogbeitrag Feta: Eine Liebe nicht nur für den Sommer entdeckt. Sie hat es ebenfalls als Rezensionsexemplar gelesen. Die Liebe zu Feta kam bei mir spät, aber jetzt ist sie da. Feta hat den Vorteil, lange satt zu machen, ohne dass ich Fleisch dazu brauche. Außerdem ist er selbst in Bio-Qualität gut bezahlbar und lange haltbar.

Wir haben meistens 2-4 Feta-Blöcke á 200 g im Kühlschrank. Genau das gefällt mir an dem Kochbuch: Ich kann viele Gerichte draus sofort kochen mit Sachen aus dem Vorrat. Bei den frischen Kräutern bin ich flexibel – irgendwas aus dem TK passt immer, auch wenn im Rezept vielleicht etwas anderes steht. Das ist der zweite Vorteil an dem Kochbuch: Die Zutatenlisten sind kurz. Die Zubereitungszeiten ebenso.

Bisher habe ich drei Gerichte ausprobiert und sie waren alle köstlich. Von den Pitas mit Feta-Füllung gibt es kein Foto. Die waren zu schnell verputzt!

Spanakopita mit Feta-Teig
Spanakopita mit Feta-Teig – Spinat geht bei uns immer.
Feta-Pistaziencreme
Feta-Pistaziencreme – Ops, die Pistazien hätten nicht in die Creme gehört, sondern obendrauf als Topping. War dennoch köstlich!

Die einzige Veränderung, die ich durchgehend bei den Rezepten vornehme, besteht in der Zugabe von etwas Schärfe. In vielen Rezepten würzt Natcha Comar nur mit Kräutern. Bei mir darf gerne noch etwas Harissa oder Piment d’Espelette für die Würzigkeit dazu. Weitere acht Rezepte möchte ich noch ausprobieren. Das ist eine Trefferquote, wie ich sie bei einem Kochbuch lange nicht hatte.

Ist das ein Kochbuch für dich?

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