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Meine Blogroll: 22 Blogs, die ich regelmäßig lese

Werbung – Namensnennungen und Verlinkungen

Nachdem ich meine Blogroll stark reduziert habe, stelle ich hier die verbliebenen 22 Blogs vor, die mich inspirieren und denen ich gerne meine Lesezeit schenke. Ich kommentiere dort mindestens ab und an und schätze es, wenn Kommentare beantwortet werden.

22 Lifestyle-Blogs, die ich regelmäßig lese

  • Absolut ehrlich
    Die Beiträge von Romy über Lost Places lese ich am liebsten. Ihre Fotos bringen die Stimmung der verlassenen Orte zum Greifen nah rüber und lassen sie in Gedanken wieder lebendig werden.
  • biberkreativ
    Tanja näht ihre DIY-Projekte so exakt, dass es meinen Augen ein Fest ist.
  • Britta Langhoff
    Britta schreibt für alle, die mutig älter werden wollen und keine Angst davor haben, ihren eigenen Weg zu finden.
  • Buddenbohm & Söhne
    Maximilian tagebuchbloggt fast täglich aus Hamburg. Besonders gerne lese ich seine anschaulichen Beschreibungen von Situationen, bei denen in meinem Kopf sofort Bilder entstehen, die das Gefühl geben, dabei gewesen zu sein.
  • Christine Polz
    Christine reist an besondere Orte und zeigt als Fotografin Bilder, die echt und schön zugleich sind. Ihre Reise nach Rumänien hat mich schwer beeindruckt.
  • da sempre
    Sieglinde ist das Herz von da sempre – dem Onlineshop für schöne Dinge (und meine langjährigste Kooperationspartnerin). Im dazugehörigen Blog gibt sie Tipps für Frauen. Am liebsten lese ich ihre Urlaubsberichte (Werbung).
  • design bei gutschi
    Juttas Rubrik Lasst uns über Geld reden finde ich wichtig. Gerade Frauen reden viel zu wenig über Geld.
  • Draußen nur Kännchen
    Es gibt mehr als einen Blog mit diesem Namen. Ich meine den von Dr. Vanessa Giese. Die beruflichen Einblicke, zum Beispiel wie sie mit ChatGPT arbeitet, bringen mir praxisnahe Denkimpulse.
  • Einfach Leben
    Gabi schreibt über Minimalismus – in der Wohnung, im Leben und auch im Umgang mit digitalen Daten. Ihr Beitrag Kein Doctolib – keine Behandlung hat dazu geführt, dass ich die App-Einstellungen geändert habe. Genau aus solchen Gründen lese ich gerne Blogs. Ich ziehe daraus Ideen, die mein Leben verbessern.
  • Fran-tastic
    Fran zeigt regel- und unregelmäßig ihre Outfits der Woche. Dabei finde ich die stilistische Bandbreite faszinierend.
  • Kaffeekochen war gestern
    Bei Astrid lese ich die Beiträge über berufliche Weiterbildung am liebsten, besonders ihre Berichte von besuchten Events mit den Schilderungen, was für sie dabei hängengeblieben ist.
  • Katja Evertz
    Ihr Beitrag Das Imposter-Syndrom ist eine Lüge hat bei mir etwas zum Klingen gebracht, das mich überrascht und mir eine neue Sichtweise eröffnet hat.
  • LehrerInnenZimmer
    Herr Rau gibt unter anderem Einblicke in die Entwicklung des Unterrichts an einem bayerischen Gymnasium.
  • Life with a glow
    Bei Nicole bewundere ich die Fähigkeit, in jeder Woche das Seelenglück zu finden – egal, was ansonsten um sie herum oder mit ihr passiert. Ihre Lebensfreude klingt in jedem Beitrag durch. Außerdem legt sie im Gegensatz zu mir Wert auf maximale Vielfalt bei Outfits.
  • Lifestyle by Bine
    Sabines Farben sind für mich das Sinnbild für Lebendigkeit. Niemand steht so für Pink wie sie.
  • miteigenenhaenden
    Sibylle hat mich auf die Idee gebracht, Hackfleischbällchen auf Vorrat zu kochen. Es sind die einfachen Dinge in ihren Blogbeiträgen über Vorratshaltung und kostenbewusstes Kochen, die bei mir hängenbleiben.
  • Mitzi Irsaj
    Ob sie über sich oder andere schreibt: Es ist immer ein liebevoller Ton dabei – selbst, wenn ihr etwas Unangehmes passiert.
  • Nordisch-grün
    Birgit ist kürzlich in Rente gegangen und lässt uns einen Blick in ihre Erinnerungs-Schatz-Kiste werfen.
  • Queen All
    Vanessa schaut nicht nur im Alltag auf Details, sondern taucht gerne mal ab. Ihre Unterwasserbilder sind ein Traum.
  • Rostrose
    Traude liebt bunte Vintage-Kleidung und möchte jedes Tier flauschen.
  • Tinaspinkfriday
    Tina hat bei Mode Angst vor nichts. Außerdem hat sie größte und fantasievollste Taschensammlung, die ich je – virtuell und im echten Leben – gesehen habe.
  • Wo ist Philipp?
    Hast du schon mal so einen tollen Upcycling-Tannenbaum gesehen?

Blogs lese ich, weil dort echte Stimmen schreiben und nicht nur Inhalte produziert werden. Diese Blogroll zeigt die Blogs, die mich derzeit regelmäßig begleiten. Sie gehören fest zu meiner digitalen Lektüre.

Warum liest du Blogs?

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Lesetipps

Lesetipp: Drei Generationen der McAllister-Frauen

Werbung – Rezensionsexemplar

Muetter und Toechter von Claire Alexander

Mütter und Töchter
Claire Alexander

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten
ISBN 978-3-442-49664-8
Übersetzt aus dem Englischen von Bettina Hengesbach
Originaltitel The Pieces of Us, Originalverlag Penguin UK
Deutsche Erstausgabe
Erschienen am 18. März 2026 im Goldmann Verlag (Werbung)
Bestellmöglichkeiten bei diversen Händlern findest Du auf der Verlagswebsite. Ich habe es als E-Book gelesen.

„Die Floristin Cat McAllister nimmt das Leben, wie es kommt. Sie hat ihre 16-jährige Tochter Ruby allein großgezogen und einen eigenen kleinen Blumenladen aufgebaut. Als ihre Mutter Minnie mit nur 58 Jahren an Alzheimer erkrankt, zögert Cat keine Sekunde und nimmt sie bei sich auf. Doch dann stößt sie bei der Auflösung von Minnies Haus auf ein bestürzendes altes Dokument. Ist Minnie gar nicht die Mutter, die Cat so gut zu kennen glaubte? Unterdessen steht auch Cats Tochter Ruby vor einer schweren Entscheidung, als sie im Badezimmer auf zwei kleine blaue Striche starrt. Doch sosehr das Schicksal die drei McAllister-Frauen auch herausfordert, gemeinsam lässt sich das Leben einfach besser meistern …“

Verlagstext Claire Alexander, Mütter und Töchter, Goldmann Verlag 2026

Seit vor einiger Zeit eine Leserin kommentierte, dass sie nicht so gerne Bücher liest, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, nehme ich beim Lesen bewusster wahr, wie es mir damit geht. Die Erkenntnis ist, dass ich Geschichten mit einer Ich-Erzählerin deutlich intensiver fühle. Das bedeutet, dass mich die Geschichte mitgenommen hat im doppelten Sinne, denn sie wird aus der Sicht von Cat heute und Beth in Rückblenden ab 1976 erzählt. Wer Beth ist, erfährst du im Verlauf des Buchs.

Cat geht sehr liebe- und verständnisvoll mit ihrer Mutter Minnie um und versucht, die Belastung irgendwie zu wuppen, als Minnie wegen der Alzheimer-Erkrankung nicht mehr alleine leben kann. Es fällt ihr schwer, Hilfe anzunehmen. Doch sie lernt, dass es ohne Hilfe noch schwerer für sie würde. Zu schwer. Unterstützung von der Pflegerin Lena und ihrer besten Freundin Lisa anzunehmen, macht es ihr möglich, den Alltag zu überstehen.

Und dann ist da noch Asim, Immobilienmakler, der Minnies Haus im Auftrag von Cat verkauft, damit mittelfristig die Pflege Minnies davon bezahlt werden kann. Der charmante Mann findet den richtigen Weg, damit Cat Vertrauen zu ihm fasst.

Ruby ist einerseits natürlich mit der Situation total überfordert, mit 16 versehentlich schwanger zu sein. Anderseits ist sie sich recht schnell klar, wie sie damit umgehen möchte. Da Cat selbst die Erfahrung einer frühen Schwangerschaft gemacht hat, kann sie sich gut in ihre Tochter hineinversetzen. Diese Herausforderung nehmen die drei McAllister-Frauen gemeinsam an.

Es ist ein gefühlvolles Buch, das nicht ins Kitschige driftet. Im ersten Drittel steht mir die Alzheimererkrankung von Minnie und Cats Umgang damit zu lange im Vordergrund. Mit Rubys Schwangerschaft und Cats Suche nach ihrer leiblichen Mutter nimmt die Geschichte Tempo auf und war ab da für mich spannender zu lesen. Die Auflösung zum Ende hin hat es für mich rund gemacht.

Ist das ein Roman für dich?

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Lesetipps

Lesetipp: Ein Neuanfang zwischen Tieren, Chaos und Selbstfindung

Werbung – Rezensionsexemplar

Gekommen um zu bleiben von Madeleine Becker

Gekommen, um zu bleiben
Unser Haus im Wald – Von Hühnern, Hürden und dem Zauber eines Neuanfangs
Madeleine Becker

Originalausgabe, Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten
ISBN 978-3-442-30241-3
Erschienen am 11. März 2026 im Goldmann Verlag (Werbung)
Bestellmöglichkeiten bei diversen Händlern findest Du auf der Verlagswebsite.

„Madeleine Becker hat den Schritt gewagt: Gemeinsam mit Freund Lukas und zahlreichen borstigen, gefiederten und befellten Tierfreund*innen zieht sie in das Haus im Wald – einen alten Bauernhof in der Steiermark, den es erst einmal zu renovieren gilt. Klar, dass dabei nicht immer alles reibungslos läuft, vor allem aber findet die »Wald-WG« heraus, was es wirklich zum Glücklichsein braucht. Eine von der Abendsonne in goldenes Licht getauchte Obstwiese zum Beispiel, Krähen, die die Hühner vor Bussarden retten, einen Kater, der am liebsten im Gewächshaus schläft, und jede Menge Tomaten.

In der idyllischen Landschaft im Süden Österreichs kann Madeleine sich auf das Wesentliche besinnen: Wie kann ich Menschen- und Tierwohl bestmöglich vereinen? Was kann ich als einzelne Person im Kleinen für die Umwelt tun? Mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben? Und nicht zuletzt die alles entscheidende Frage: Welches Leben möchte ich leben?

Verlagstext Madeleine Becker, Gekommen, um zu bleiben, Goldmann Verlag 2026

Auf das Buch bin ich über eine Promotion des Verlages gekommen. Ich kannte die Autorin zuvor nicht. Auf Instagram ist sie bekannt unter dem Profil @frau_freudig. Sie hat bereits zwei Bücher übers Landleben veröffentlicht: Erstmal für immer. Vom Hörsaal in den Kuhstall und Hin und weg. (Über)Leben auf dem Bauernhof – zwischen Kühen, Krisen und Kohlrabi. Das aktuelle Buch Gekommen, um zu bleiben beschreibt ihr Leben in ihrem Haus im Wald, das sie mit ihrem Partner Lukas 2023 bezogen hat.

Das Buch spielt zwischen 2023 und 2025 und ist tagebuchartig geschrieben, nicht wortwörtlich das ganze Jahr durch – es ist ein tagebuchartiges Resümee ihrer letzten zwei Jahre im Haus im Wald.

Madeleine und Lukas haben das Haus in der Weststeiermark in den Bergen als kleinen Bauernhof gekauft, um dort mit sieben Kühen, neun Wollschweinen, Hühnern, Katern, Kaninchen und auch ein paar unfreiwillig dazu gezogenen Tieren ein Zuhause zu finden.

Vorher waren die beiden von 2019 bis 2023 zusammen auf dem Hof seiner Eltern, die Milchviehwirtschaft betreiben. Dort gab es heftige Generationskonflikte und ziemlich viel Knatsch, sodass die beiden dann beschlossen, sich was Eigenes aufzubauen.

Der Untertitel des Buchs Unser Haus im Wald – Von Kühen, Hürden und dem Zauber eines Neuanfangs ist wörtlich zu nehmen. Es beginnt mit dem Neuanfang auf dem Hof im September 2023. Lukas und Madeleine sind fluchtartig aus Kärnten abgereist. Sie haben ihre Sachen quasi über Nacht eingepackt und mussten zusehen, dass sie irgendwie alles mitkriegen. Sie konnten noch ein paar Tiere nachholen und das war’s dann.

Es hat einen glatten Schnitt zu Lukas‘ Familie gegeben. Was davor passiert ist in dem Generationenkonflikt, weiß ich nicht. Das wird man vermutlich in den beiden Büchern erfahren. Fakt ist, sie haben komplett den Kontakt zur Familie abgebrochen und wollen sich im Haus im Wald was Neues ausbauen.

Madeleine geht neben der umfassenden Arbeit auf dem Hof weiter ihrer Berufstätigkeit als Autorin und Content-Creatorin nach, Lukas arbeitet als Rettungssanitäter – erst noch in Vollzeit, dann reduziert er auf halbtags.

Bei der Renovierung des Hauses im Wald fallen ihnen immer wieder Hürden vor die Füße. Tiere büxen aus, machen irgendwas kaputt, Dinge stellen sich als ganz anders raus, als sie sich das vorher vorgestellt haben.

Nach vier Jahren Dauerstress auf dem Hof von Lukas’ Familie in Kärnten ist die neue Situation ungewohnt. Auf dem neuen Hof in der Weststeiermark versuchen sie, gemeinsam Fuß zu fassen. Zum ersten Mal sind sie wirklich nur auf sich selbst gestellt. Dieses Leben zu zweit kannten sie vorher so noch gar nicht.

Über die zwei Jahre hinweg, in denen das Buch spielt – es endet im September 2025, kommen immer wieder Praktikant_innen, Freund_innen und Helfer_innen auf den Hof, um die beiden zu unterstützen. Das klappt mal besser und mal schlechter. Am Ende entwickelt sich das Ganze zu einer Art Wald-WG mit wechselnden Bewohner_innen neben der Stammbesetzung Madeleine und Lukas.

Beide sind sehr glücklich mit der Situation, dass so viele Menschen, mit denen sie sich gut verstehen, auf den Hof kommen. Sie selbst haben kaum die Möglichkeit, den Hof zu verlassen, um Freund_innen oder ihre Familie zu besuchen, weil die vielen Tiere versorgt werden müssen.

Es ist eine sehr besondere Form von Lebensraum, die Madeleine und Lukas sich dort geschaffen haben. Sie bietet viel Gestaltungsspielraum und Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln. Manche Dinge gehen schief, manchmal sogar wortwörtlich. An anderen wächst man schnell. Und manchmal wächst einem dabei auch eine unbezähmbare Glyzinie über das Dach.

Vom ersten Satz an war ich beim Lesen direkt drin in der Geschichte. Ich hatte das Gefühl, ich lebe mit auf diesem Hof. Ich sehe das, ich fühle das. Es gibt einen Schwung Farbbilder in dem Buch zur Vervollständigung der Eindrücke.

Die Bilder habe ich erst an den jeweiligen Stellen im Buch angeguckt und nicht vorgeblättert, weil ich mich davon nicht beeinflussen wollte in meiner Vorstellung. Die Bilder, die beim Lesen in meinem Kopf entstanden sind, vielleicht auch ein bisschen geprägt vom Titelbild, passten zu den Fotografien, die dann im Buch zu sehen sind. Das spricht für die bildhaften Texte der Autorin.

Für wen ist das Buch was?

Wer Interesse daran hat, das Leben einer Anfang-30-jährigen Frau kennenzulernen, die einen unkonventionellen Lebensweg gewählt hat, wird Freude am Buch haben. Sie stürzt sich mit Kopf, Herz und Händen in Projekte, geht darin völlig auf und handelt mit Leidenschaft – manchmal bis zum Verzweifeln und darüber hinaus.

Auch Menschen, die gerne mit Tieren leben oder sich so ein Leben vorstellen können, werden Gefallen an der Geschichte finden. Wer denkt, ein kleiner Hof mit ein paar Tieren sei einfach zu bewirtschaften, kann außerdem noch einiges lernen: Was gut klappt, was man besser anders macht und was man besser bleiben lässt.

Madeleine Becker fasst ihre Learnings im Buch teilweise in Listen zusammen. Sie zeigt, was der Garten, die Tiere oder das Haus ihr im Laufe dieser zwei Jahre beigebracht haben. Sie ist Gekommen, um zu bleiben. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob es so ist.

Wie würdest du gerne leben?

PS: Falls du dich wunderst, dass meine Sprache in diesem Blogbeitrag ein bisschen anders als gewohnt klingt, liegt das daran, dass ich den Text nicht getippt, sondern ihn als Sprachnachrichten eingesprochen und in Text habe umwandeln lassen. Ich spreche ausführlicher, als ich schreibe. Dazu interessiert mich dein Feedback.

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Fashion Minimalismus

Kleiderschrankinventur Frühjahr 2026 – Minimalismus im Alltag

Hallo Frühling!

Die dicken Jacken und Mützen sind gewaschen, die Kleider aus dem Winterlager befreit: Es ist Zeit für die Kleiderschrankinventur!

Kleiderschrankinhalt im März 2026 in Stückzahlen

Kleiderschrankinventur Frühling 2026 - Minimalismus in der Praxis
KategorieDetailsStückSumme
HosenJeans0
Stretchhosen4
Shorts1
Sommerhosen49
ShirtsTop0
T-Shirts Kurzarm12
T-Shirts 3/4 + 1/1-Arm214
Tuniken & Blusen99
Pullover & Co.Hoodies4
Pullover2
Strickjacken4
Rollkragenpullover111
Blazer11
KleiderGanzjahreskleider1
Sommerkleider23
Jacken & MäntelWollmäntel1
Winterjacken/-mäntel1
Westen1
Leichte Steppjacken1
Regenjacken/-capes6
Sommerjacke111
TextilaccessoiresSchals & Tücher25
Ponchos1
Hüte & Mützen5
Handschuhe2
Handstulpen236
SchuheStiefel0
Stiefeletten3
Sneaker1
Halbschuhe2
Sandalen3
Wanderschuhe211
Handtaschen88

Summe: 113 Teile

Nicht enthalten in der Tabelle sind Unterwäsche, Strumpfhosen, Leggings, Schlafzeug, Sportbekleidung, Hausschuhe, Gürtel, Schmuck sowie Brillen.

Veränderungen im Vergleich zum Herbst 2026

Kleiderschrankinventur Frühling 2026 - Minimalismus in der Praxis

Differenz: minus 10 Teile

Das sind übrigens 18 Teile weniger als im Frühjahr 2025. Der Anteil an Textilaccessoires ist immer noch immens. So wenig Bekleidung hatte ich vermutlich zuletzt mit Anfang 20 und mir fehlt nichts.

Weil der Schrank und die Garderobe derart luftig bestückt sind, räume ich in diesem Jahr den Schrank nicht saisonal um. Einzig die mobile Bettdecke kommt vielleicht Ende April in ein leeres Fach im Kleiderschrank, in dem sonst alle Winter-/Sommersachen außerhalb deren Saison lagen. Hoffentlich rächt sich das bei den Wollsachen nicht mit Mottenbefall. Die Schränke sind mit frischen Fallen ausgestattet, um das zu verhindern.

Fazit

Mal sehen, wie ich ohne Jeans durchs Leben komme und ob mir vier Hosen je kalter bzw. warmer Jahreszeit ausreichen. Das hängt auch ein bisschen vom Wetter ab.

Die orangefarbenen Sneaker kaufe ich nochmal als Backup – einfach weil es sie noch gibt und sie enorm gemütlich sind. Erfreulicherweise ist der Preis noch genauso wie im Vorjahr. Wenn ich mich in weites, kniebedeckendes Sommerkleid verliebe, bin ich offen dafür. Die orangerote leichte Steppjacke wird nach dem Frühjahr Gartenarbeitsjacke und verschwindet dann aus der Liste.

Wie bist Du für den Frühling/Sommer 2026 ausgestattet?

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Bloggen

Moin! Ines & Nicole reden über Monetarisierung von Blogs 2026

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Heute erfüllen Nicole vom Blog Life with a glow und ich mit dem Blogtalk den Wunsch einer Leserin.

„Interessieren würde mich Deine Meinung dazu, dass viele Blogger(innen) inzwischen zu Bezahlplattformen mit Abomodellen wechseln und ihren Content so nur noch einem „elitären Kreis“ zur Verfügung stellen. Bei Dir gibt es die Trinkgeldkasse – aber eben auf freiwilliger Basis. Und das wahrscheinlich aus Gründen, oder?“

biberkreativ

Bloggen monetarisieren – Geld verdienen mit Bloggen 2026

Ines: Über kurz oder lang wollen die meisten Blogger_innen, die viel Zeit in ihren Blog investieren, damit Geld verdienen – auch wenn es als Hobby begann. Seit 2020 ist es erheblich schwieriger geworden, lohnenswerte Kooperationen an Land zu ziehen und einen Blog zu monetarisieren.

Das liegt an den gekürzten Marketingbudgets und der Verlagerung der Anzeigen auf andere Plattformen wie Instagram und TikTok. Nichtsdestotrotz ist es auch im Jahr 2026 noch möglich, mit einem Blog Geld zu verdienen.

Mit meinem Blog meyrose – fashion, beauty & me erziele ich aktuell Einnahmen über die Kaffeekasse, bezahlte Anzeigen von Firmen in Form von Blogbeiträgen und über Ausschüttungen von VG Wort.

Affiliate-Links nutze ich seit 2020 nicht mehr, weil sie sich nicht gelohnt haben – zu viel Aufwand für zu wenig Ertrag. Und dann ist da auch die Sache mit dem Tracking. Das passte für mich nicht mehr.

Wie monetarisierst du deinen Blog Life with a glow?

Nicole: Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich mir das Erlangen von Kooperationen viel einfacher vorgestellt. Ich habe vorher gastgebloggt und da wirkte es so leicht.

Ich nutze aktuell VG Wort, Affiliate-Links und wünsche mir faire und gute Kooperationen/Anzeigen. Das alles reicht nicht zum Überleben, was es bei mir aber auch nicht muss zum Glück. Dennoch würde es mich natürlich sehr freuen.

Allerdings sind Zahlen meiner Meinung nach stark in den Fokus gerückt. Das ist einerseits verständlich, aber mir geht es oft zu Lasten der Glaubwürdigkeit.

Ines: Du hast leider exakt zu dem Zeitpunkt 2020 mit Bloggen begonnen, als der Markt zusammengebrochen ist. Ich habe kürzlich meine Ordner aufgeräumt und bin die Kooperationen von 2015-2019 durchgegangen. Das war ein Paradies im Vergleich zu heute. Leider hat sich der Markt nicht wieder erholt. Dein Eindruck 2020 auf die Vergangenheit geblickt war richtig – als Ableitung auf die Zukunft falsch.

Die Zahlen standen übrigens schon immer im Fokus. Die Gegenleistung für Kooperationen hängt von der Reichweite ab. Ohne Reichweite macht Werbung keinen Sinn. Aber natürlich ist es wichtig, dass die richtige Zielgruppe über den Blog erreicht wird und dass die Werbung glaubwürdig ist – also zur Bloggerin passt.

In einigen Blogs sieht man schreckliche Anzeigen. Würdest Du permanente (seriöse!) Anzeigen in deinem Blog schalten?

Ines: Feste Anzeigen, die zu mir passen, würde ich sofort wieder in meinem Blog schalten, wenn sie pauschal bezahlt werden und nicht über Klicks. Mit solchen Bannerschaltungen habe ich jahrelang sehr schöne Einnahmen erzielt. Leider hat keiner mehr Interesse daran, obwohl mein Blog die gleiche Reichweite wie damals hat. Auch das ist den Einsparungen bei den Marketingbudgets zum Opfer gefallen.

Was es bei mir nicht geben wird, sind dynamische Anzeigen, die über Affiliate-Partner geschaltet werden, bei denen man nur wenig Einfluss auf das hat, was gerade beworben wird. Die finde ich furchtbar.

Nicole: Die dynamischen Anzeigen sind schrecklich.

Wie viel Zeit kostet es dich, die Affiliate-Links zu erstellen?

Nicole: Da ich sehr häufig auch Dinge zeige, die hier schon länger wohnen, ist das Aufwendigste an den Affiliate-Links, die Dinge zu finden. Das würde ich mit ca. 30 Minuten pro Tag im Durchschnitt beziffern, wobei sich ja Outfits oder Teile wiederholen, die dann schon vermerkt sind.

Der eigentliche Einbau in den Blog geht über mein aktuelles Affiliate-Programm ruckzuck. Bei Collagen dauert es etwas länger. Da hoffe ich, dass die sich noch ein wenig bewegen und das Erstellen einfacher machen. Mir macht das bisher Spaß. Nur wenn ich kein Pendant finde, dann bin ich frustriert.

Ines: Das ist ganz schön viel Zeitaufwand. Hoffentlich belohnen das deine Leserinnen mit Käufen über die Links. Ich denke mal, dass du dir die Arbeit nicht machen würdest, wenn es sich nicht lohnen würde.

Bis 2020 habe ich das Partnerprogramm von Amazon genutzt. Das war praktisch, weil sich Buchcover und Produktbilder darüber visualisieren ließen. Finanziell hat sich das nicht gelohnt und mir war der Aufwand mit dem Erstellen der Partner-Links und der umsatzsteuerlichen Abrechnung über Luxemburg zu mühsam. Das stand in keinem Verhältnis.

Nicole: Der Zeitaufwand ist wirklich groß. Meist mache ich das aber gerne, weil ich hoffe, die Leserinnen so auch zu unterstützen. Reich werde ich damit nicht. Bei Amazon hatte ich mich auch angemeldet. Da das aber auch über meinen Affiliate-Partner geht, ist es so einfacher und bleibt in einer Hand.

Ich würde mir wünschen, dass größere Händler generell so etwas anbieten, weil ich glaube, dass das durchaus ein Markt ist, auch wenn es für uns nicht sooo umsatzstark ist.

Wenn du Anzeigen schaltest, schreibst du lieber eigene Texte oder nimmst du auch Vorgaben?

Ines: Es gibt bei mir seit 2024 beides; zuvor waren es nur eigene Texte. Wenn der Text von der Agentur geliefert wird, steht Von Gastautor_in als Verfasser_in beim Beitrag. Wenn da Ines steht, habe ich ihn geschrieben.

Eigene Texte mag ich lieber, weil sie besser zu mir passen. Wenn der vorgegebene Text gut ist, veröffentliche ich auch gerne einen fremden – das macht viel weniger Mühe. Das ist ein Punkt, in dem sich meine Einstellung geändert hat.

Wie stehst du zu Bezahlmodellen auf Blogs? Liest du Blogs, die Paywalls verwenden?

Ines: Du möchtest selbst gerne Geld mit deinem Blog verdienen. Wie gehst du in der Hinsicht mit anderen Blogger_innen um? Bezahlst du dort für Content, Werbefreiheit oder spendierst mal einen Espresso? Warum gibt es bei dir keine Kaffeekasse?

Nicole: Ich habe ein bisschen auf diese Frage gewartet ;). Ich lese bisher keine Blogs, die eine Paywall verwenden, so, wie ich bisher keine Kaffeekasse habe. Es gibt so viele Abo-Modelle mittlerweile, dass ich Paywalls schwierig finde …

Bisher lese ich (so glaube ich) nur bei dir mit der Kaffeekasse und du bekommst gerne einen Espresso, wenn wir uns treffen. Eine andere Bloggerin (wo ich inzwischen weniger lese), hat sich mir zu offensichtlich aufs Geld konzentriert.

Ich verstehe das, aber es ist mir zu platt, wenn nach jedem Absatz ein Angebot kommt. Weißt du, wie ich meine? Für Werbefreiheit zahle ich nicht – siehe Abo-Modelle. Warum ich keine Kaffeekasse habe, frage ich mich manchmal auch. Ich habe da eine Hemmschwelle. Warum auch immer.

Ines: Kaffeekassen gibt es auf den Blogs in meiner Leseliste viele, da ist das total üblich. Es sind aber keine Modeblogs.

Wenn nach jedem Absatz ein Werbeblock für die eigene Dienstleistung oder eine Zahlungsaufforderung kommt, bin ich auch genervt. Den Blog entfolge ich züzig, wenn sich das so entwickelt.

Letzte Woche habe zum ersten Mal auf einem Blog beim Cookie-Banner gesehen, dass ich die Werbung und personalisiertes Tracking für 3,99 Euro im Monat ausblenden lassen kann, wenn ich bei contentpass Mitglied werde. Die damit erzielten Einnahmen aus dem Abo verteilt contentpass an die Publisher je nach Artikelaufrufen. Für den monatlichen Betrag kann man weitere Mitgliedsseiten werbefrei ansehen.

Dass besagter Blog in den letzten Monaten verstärkt mit Werbebannern und Video-Anzeigen bestückt war, ging mir schon auf den Keks. Zehn Werbebanner in einem Monatsrückblick sind mir zu viel. Dieses Pressing war wohl die Vorarbeit dafür, die Leser_innen zum Bezahlen für Werbefreiheit zu bringen. Bei mir hat es zu etwas anderem geführt: Ich habe den Blog, den ich seit 2013 durchgehend gelesen habe, aus meiner Leseliste entfernt.

Nicole: Ich sehe es mit der Werbung wie du: Es ist manchmal einfach drüber und ich lese dann auch nicht mehr weiter. Vor allen Dingen dann nicht, wenn ich weiß, dass derjenige ohnehin gut mit Kooperationen dabei ist. Wo ich mich immer mitfreue, aber wenn ich nur noch Dollarzeichen sehe, geht mir die Persönlichkeit verloren.

Zahlst du in Kaffeekassen?

Ines: Ja, ab und an. In jedem Fall zeige ich meine Wertschätzung der Blogger_in gegenüber, wenn ich einen Blog gerne lese oder mir ein Artikel besonders gut gefällt. Die ist nicht immer monetär. Auch einen Kommentar zu schreiben, ist eine Form der Wertschätzung und schenkt der Person etwas.

Würdest du eine Paywall errichten? Und deinen normalen Blog weiterbetreiben?

Ines: Nein. Und das beantwortet auch die Eingangsfrage von biberkreativ, warum ich die Kaffeekasse als freiwillige Bezahloption anbiete: Ich strebe maximale Seitenaufrufe und Klickzahlen des Blogs an. Das sorgt für eine optimale Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Suchergebnissen. Der Blog meyrose – fashion, beauty & me ist ein Firmenblog, kein Privatvergnügen. Ich möchte darüber Kund_innen für meine Imageberatung image&impression gewinnen.

Würde ich bestimmte Inhalte hinter eine Paywall setzen, wäre mir die Gefahr zu groß, damit regelmäßige Leser_innen zu verschrecken. Außerdem sollen potenzielle Kund_innen einen möglichst umfassenden Eindruck von meiner Arbeitsweise und meiner Person erhalten, um sich zum Beispiel für eine Farbberatung in Hamburg bei mir zu entscheiden.

Trotzdem freue ich mich natürlich riesig, wenn die Inhalte freiwillig entlohnt werden, wenn sie jemandem weiterhelfen. Für meine Stammleser_innen schreibe ich gerne und habe schon sehr viele Beitragswünsche erfüllt. Diese finanzielle Wertschätzung ist ein (kleiner) Teil meines Einkommens.

Von passenden Kooperationen und Bloggen in der Zukunft

Nicole: Ich weiß (und schätze das sehr), dass du ein gerader Mensch bist. Bist du dennoch in den langen Jahren deiner Blogzeit eine Kooperation eingegangen, hinter der du nicht gestanden hast?

Ines: Es gab und gibt Kooperationen, die ideal zu mir passen. Natürlich waren in den vielen Jahren welche dabei, wo ich später gedacht habe, dass ich heute nicht mehr hinter dem Produkt stünde. Aber das ist eher im Rückblick so zu sehen. In dem Moment war das immer passend für mich. Als ich die Kooperationen von 2015-2019 durchgegangen bin, war ich im Nachhinein ganz schön stolz, für wie viele wirklich große, bekannte Firmen ich schon werben durfte.

Für Firmen haben Anzeigen und Kooperationen über Produktvorstellungen auch heute den großen Vorteil im Vergleich zu schnelllebigen Socials, dass die Beiträge jahrelang über Suchmaschinen und KI gefunden werden.

Ein Blogbeitrag hat erheblich mehr Substanz als ein Bild im Feed, ein Reel, Karussell Post oder eine Story in den Socials. Es ist wirklich schade, dass Firmen das offenbar anders einschätzen und es nur noch so wenig direkt bezahlte Werbung in Blogs gibt.

Da Jammern unsexy ist, wenden wir uns lieber der Zukunft zu und sehen zu, dass wir und unsere Leser_innen Freude an unseren Blogs haben und für uns das Aufwand-Nutzen-Verhältnis passt, oder? Im Zuge der ständigen Veränderungen in der digitalen Welt kann ich mir vorstellen, dass Blogs tatsächlich nochmal wieder trendy werden.

Nicole: Ich verstehe diese Einschätzung von Firmen auch nicht. Genauso wie ich immer noch finde, dass Werbung ehrlich sein sollte. Du kannst mit Sicherheit stolz sein und ich freue mich mit dir. Und wäre es auch gern.

Ich denke auch, dass Blogs nicht weg sein werden. Denn in dieser schnelllebigen Zeit sind ruhige und konstante Dinge besonders wertvoll. Ich mag und mochte Blogs. Schon immer. Auch oft lieber als Zeitschriften, weil viel tiefer erklärt wird. Darum gehen wir weiter unseren Weg mit unseren treuen und neuen Leserinnen und bleiben uns treu – im doppelten Wortsinn :).

Wofür bist du bereit auf Blogs zu bezahlen?

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