Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag
- 22 Jahre habe ich bis zum ersten Besuch des chinesischen Lokals Lilly in unserem Stadtteil gebraucht, weil mein Mann nicht gerne asiatisch isst und ich mit Freundinnen immer woanders hingegangen bin. Das Essen war richtig lecker!
- Hamburger können wählen. Zwei Wahlkreise grün, Altona und Eimsbüttel – keine Überraschung, alle anderen 15 rot. Auch die Bewohner der Stadtteile, in denen primär gut bis hervorragend situierte Menschen wohnen, wählen mehrheitlich sozialdemokratisch. Das ist schon eine besondere Haltung in dieser Stadt.
- Aurelia Aurora ist eine Ohrenqualle.
- Dass die Antwort auf die Frage, ob eine Jeans noch sauber sei oder gewaschen werden möge, die Antwort sauber genug lauten kann. Die Antwort kann nur ein Mann geben, oder?
- Um Taue zu fixieren beim Spleißen oder Knoten, kann man anstelle von Gummibändern Kabelbinder verwenden. Wenn man Kabelbinder bis zum Lebensende auf Vorrat im Keller hat, aber nie genügend gute Gummibänder, ist die Lösung besonders gut.
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- Freue mich, dass mein cremeweißes Blusen-Stufenkleid bei Nicole ein neues Zuhause gefunden hat.
- Ich bin für die Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Die Fünfer können gleich mit weg.
- Gebäck für 100 Personen herzustellen, erfordert ein gewisses Maß an Planung und Unterstützung.
- Mona und ich haben den Dreh fürs gemeinsame Nordic Walking raus. Ein guter Grund, ein zweites Geschirr zu kaufen, wenn es das gerade in Orange gibt, oder? Und neue Walkingschuhe für mich.
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- Die Wohnung von Schwiegermutter ist erfolgreich übergeben an den Vermieter. Tschakka!
- Neues perfektes Jeanshemd ein zweites Mal in derselben Größe bestellt. Passt nicht. Schulterbreite stimmt, aber unterhalb des Armlochs ist es nach unten schmaler geschnitten 3-4 cm im Umfang. Habe es auf das erste gelegt. Das zweite sitzt so grottenschlecht, wie figurnahe Blusen bei mir sonst sitzen, wenn sie in den Schultern passen. Fazit: Ich bin frustriert. Der Hersteller verkauft es nicht und hat die Logistikkosten. Die Umwelt hat das CO2 vom Transport. Das alles wegen mangelhaftem Zuschnitt (meine Meinung), der nach Auskunft des Herstellers auf Nachfrage dazu im Toleranzbereich von +/- 2 cm liegt.
- Nicht nur Männer haben einen Adamsapfel, auch Frauen. Er ist bei Frauen nur weniger ausgeprägt.
- Die Abschaffung unserer Festnetztelefone war eine gute Entscheidung. Sie fehlen uns Null Komma Null, Ladestationen stehen nicht mehr herum, Endgeräte liegen nicht mehr herum und sie ziehen keinen Strom mehr. Die Nummern sind dauerhaft auf mein Handy umgeleitet.
- Monas setzt ihr linkes schief liegendes Stehohr ein, wie andere eine Augenbraue hochziehen.
- Wandknoten sehen hübsch aus.
- Beim Rundfunkbeitragsservice hatte ich die unfreundlichste Callcenter-Mitarbeiter ever am Telefon. Sie hat es geschafft, dass ich ihr am Ende einen nicht schönen Tag gewünscht habe. Dass die Hotline 20 Cent pro Anruf kostet, finde ich ebenso unmöglich, wie dass man dort nicht kundenorientiert behandelt wird. Denn das ist man dort, Kunde. Wenn auch unfreiwillig. Wäre schön, wenn denen das klar würde.
- Frühlingsanfang punktgenau mit 20,5 Grad und blitzeblauer Sonnenhimmel haben mir die Schönheit der Haake gezeigt. Gelernt habe ich dabei, dass dieses Waldgebiet der Harburger Berge Haake heißt.
- Wie viele Stunden man mit Kotzeritis die Kloschüssel umarmen kann: sechs.
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- Was ich vergesse einzupacken, wenn ich nach quasi 30 Stunden Dauerschlaf ohne Checkliste für den Urlaub packe: Sonnenbrille, Spiele und Pfotenputztuch.
- Auf den Punkt gebrachte Gedanken zu Minimalismus im Blog bei Gabi Raeggel gelesen im Beitrag Was ist Minimalismus eigentlich?
- Auf dem Alten Friedhof in Flensburg gibt es zauberhafte Krokuswiesen. Ganz in der Nähe steht der Idstedt-Löwe, der Schauplatz eines Mordes in einem Krimi, den ich vor ein paar Jahren gelesen habe, war.
- „Ich glaube nicht, dass es allgemein ausreichend gewürdigt wird, wie sehr ich mich in 99% aller Fälle unter Kontrolle habe.“ schreibt Frau Novemberregen in ihrem Blog. Geht mir genauso.
- In Eckernförde dürfen Hund vom 1. November bis 31. März an den Strand. Mona ist es eine Freude!
- Was Swatting ist.
- Wie das deutsche Rechtssystem mit zweierlei Maß misst, ob ein Juwelier überfallen oder meine Schwiegermutter im letzten Jahr Opfer eines Sparbuchbetrugs wurde. Von der Überwachungskamera des Juweliers wurden Bilder im Rahmen der Fahndung nach den Tätern veröffentlicht. Von der Frau, die das Geld meiner Schwiegermutter bei der Sparkasse abgehoben hat, wurde das gut erkennbare Bild nicht veröffentlicht. Dazu kommt noch, dass diverse Ermittlungsschritte nur nach diversen Aufforderungen meinerseits überhaupt erst erfolgt sind. Auf meine Frage, ob man das Bild nicht mit der Personalausweisfotodatenbank abgleichen könnte, antwortete mir die Polizistin wortwörtlich, dass wir hier nicht bei CSI seien – #findedenfehler. Für mich liegt der Unterschied der beiden Fälle nicht in der Schadenssumme, sondern darin, dass mit Veröffentlichung der Bilder die beteiligten Personen ermittelt werden können. Wer an sowas beteiligt ist, muss meiner Ansicht nach dadurch, dass sein Foto veröffentlicht wird.
- Es gibt einen neuen Blogbeitrag zur 2021er Blogparade Gefühltes Alter versus Geburtsurkunde von Birgit vom Blog Nordisch-grün – Alter: gefühlt versus wirklich.
- Die ersten drei Märzwochen waren wahnsinnig anstrengend und haben mir zu viel abverlangt. Die letzte hat mich in einer total entspannten Urlaubswoche in Eckernförde mit viel Schlaf, kleinen Spaziergängen (meine Sicht – der Mann fand die normal lang), weitem Blick aufs Wasser, ostseefrischer Luft, Frühlingssonne und schöner Mann-und-Mona-Zeit neue Energie tanken lassen und bereit fürs nächste Quartal gemacht.
Was hast Du im März gelernt?
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9 Antworten auf „Was ich heute gelernt habe – März 2025“
Kotzeritis ist not nice. Ich habe das schon immer gehasst (wie Kranksein generell). Ich könnte ausholen, aber lasse es..
Das Kleid wartet hier auf den Einsatz und ich habe mich so darüber gefreut.
Dieses Konfektionsgrößending ist ein ewiges Ärgernis und könnte wirklich megaleicht behoben werden.
Und zu einer Freude für alle werden
Ein Beachdog ist doch etwas Feines, nicht wahr??
Diese Straftatenbehandlung finde ich generell überarbeitenswert.
Schön, dass du Schwiegermutters Wohnung so gut abwickeln konntest.
Und lecker asiatisch gegessen hast.
Sauber genug ist wie: hatte ich nur zweimal kurz an 😂
Ein lehrreicher Monat, dessen Veröffentlichungstag mich verwundert.
Wünsche dir einen tollen April
Liebe Grüße
Nicole
@Veröffentlichungstag Bin immer für eine Überraschung gut :). Weil es unter der Woche in dieser Woche nur einen Beitrag gibt, habe ich ihn heute online gestellt zur Wochenmitte unter der Woche.
Ja, ein Beachdog ist etwas Feines. Vorallem, wenn er so eine sandabweisende Beschichtung wie Mona hat.
Hab auch einen schönen April!
Dass ein und dieselbe Größe eines Kleidungsstücks unterschiedlich ausfallen kann, erlebe ich auch öfters und das macht wirklich niemanden so richtig glücklich!
Kotzeritis, Wohnungsauflösung, unfreundliche Callcenter-Mitarbeiter… das liest sich nach anstrengenden Tagen.
Umso schöner, wenn dein März dann mit einer entspannten Urlaubswoche geendet hat.
Mein März begann entspannt mit einem Kurzurlaub im Salzkammergut und endete mit der Zeitumstellung unentspannt. Diesmal hat meine innere Uhr verrückt gespielt – eine kurz darauf folgende Nacht hellwach und tagsüber dann natürlich hundemüde.
Apropos Hund:
Schön, dass es Mona gibt und schön, dass es Zausel gab.
Bei Jeans von Levis kenne ich das und dass schwarze BH kleiner/enger ausfallen als andere Farben. Bei Blusen hatte ich das noch nicht.
Salzkammergut klingt schön. Möge Dein Schlaf jetzt wieder erholsam werden!
Du hast wirklich wieder allerhand gelernt. Auf das unerfreuliche wie die Sache mit dem Sparbuch und unfreundliche Callcentermitarbeiter hättest Du sicher gern verzichten können. Auch auf das Blusendilemma. Da muss man echt aufpassen, wenn man nicht anprobiert. Hättest Du sie einfach in den Schrank gehängt, wäre doof gewesen. Und das zurückschicken ist auch lästig.
Schön das Du asiatisch essen warst und es lecker war. Es ist auch nach 22 Jahren nicht zu spät.
Die Ohrenqualle musste ich googeln, ein toller Name und zum Glück ist sie ungefährlich.
17. Mona ist klasse.😁
Ich wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina
Tatsächlich hätte ich die Bluse beinahe von allen Zetteln befreit und in den Schrank gehängt. Bin so froh, dass ich das nicht gemacht habe! Man muss (da meine ich das Wort exakt so) wirklich alles anprobieren, wenn man keine Überraschungen im Schrank finden möchte.
Wünsche Dir einen ebenso schönen Abend!
Ich finde ebenfalls, dass die 99% aller Fälle, in denen man sich unter Kontrolle hat, mehr Würdigung erhalten sollten! Vor allem, wenn man mit gewürfelten Konfektionsgrößen, Callcenter-Mitarbeitern, unwilliger Polizei und zur Krönung noch Kotzeritis konfrontiert ist. Zum Glück gabs zum Ausgleich auch ein paar schöne Learnings. Hier ist es das indische Essen, dass bei meinem Mann eher unbeliebt ist. Indischer Metal hingegen war tatsächlich ein Highlight im März. Man lernt halt nie aus 😊🤘
Liebe Grüße!
Das Telefonat mit der Callcenter-Mitarbeiterin lief unter meinen 1 % außer Kontrolle :). Wobei 99 % Kontrolle hieße, dass ich drei Tage im Jahr unkontrolliert wäre – auf so viel komme ich nicht. Ich erhöhe auf 99,66 % kontrollierten Wahnsinn.
Indischer Metall? Ihr habt Angst vor gar nichts!
Oje. Kotzeritis. Sehr unangenehm und auch anstrengend.
Die Hanseaten waren schon immer sozialdemokratisch. Irgendwie merkt man es der Stadt an.
Nummer 9 unterschreibe ich sofort. Dieses Pimpergeld braucht niemand.
Schön, dass ihr euch mit Mona an der Ostsee so gut erholt habt.
Liebe Grüße
Sabine