Wenn ich als Gedankenspiel für die Reihe Minimalismus im Kleiderschrank nur ein paar Ohrringe, Kette und Ring haben dürfte, fällt mir die Wahl leicht.
Bernsteinohrringe

Bei der ersten Ausgabe dieser Minimalismus-Serie war meine Wahl ein Paar Perlenohrstecker. Damals sah man mich nur selten ohne. Die trage ich immer noch gerne, aber seit etwa einem Jahr trage ich primär diese Ohrstecker aus Bernstein in einem dunklen Karamellton. Zu meinen heller werdenden Haaren finde ich es schön, wenn an den Ohren etwas mehr Farbe als durch cremefarbene Perlen addiert wird.
Die Ohrstecker habe ich mir in den 2010ern an der Ostsee bei einem Tagesausflug gekauft, nachdem ich jahrelang Ersatz für die auf einem Konzert verloren gegangenen Vorgänger gesucht hatte. Es war schwer, welche zu finden, die
- Cabochon-Steine, also halbrund geschliffene Steine, haben. Diese Bernsteine haben sogar noch ein paar kleine Facetten im Halbrund. Entscheidend ist für die Optik und den Tragekomfort an meinen Ohrläppchen die flache Unterseite der Steine.
- ohne sichtbares Metall oder mit goldfarbenem Metall gefertigt sind. In diesem Fall sind alle Metallteile aus 333er-Gelbgold.
- einen warmen, leicht transparenten Karamellton aufweisen.
Warum ist mir das wichtig? Kugelige Steine sitzen auf meinen Ohrläppchen nicht schön, die stehen zu weit ab und kippen leicht. Silberfarbene Anteile passen nicht zu meinem alltäglichen Schmuck, der aus Gelb- oder Roségold ist. Blickundurchlässige Steine wirken an meinen Ohrläppchen zu hart. Alles schon ausprobiert und auf Dauer nicht getragen.
Goldkette mit Anhänger

Am liebsten trage ich diese schmale goldene Kette mit einem runden Anhänger mit einem Brillanten, den ich von meiner Mutter geerbt habe. Der Stein war in den 1960ern beim Kauf in einem Ring, wurde in den 1990ern neu gefasst, dann wurde daraus ein Ohrring und in den 2000ern dieser Anhänger nach meinem eigenen Entwurf.
Bei den Ohrringen und dem Kettenanhänger in Kombination gefällt mir, dass beide rund sind – siehe Beitrag zum Kombinieren von Schmuck – und mich an schöne Momente erinnern.
Ehering aus Rosè- und Gelbgold

Wenn Du im Beitrag zur Komposition von Accessoires einen Blick auf meine einzige Uhr und liebste Gürtelschnalle wirfst, wird Dir klar, warum ich den Ring so gerne trage: Er passt in Form und Farbe genau dazu.
Es ist seit Jahren im Grunde der einzige Ring, den ich ständig trage. Früher hatte ich oft zusätzlich an der linken Hand am Mittelfinger einen Ring, aber das stört mich inzwischen. Ein Ring für zwei Hände ist mir genug. Nicht zu unterschätzen als Accessoire ist übrigens eine Brille – wie Du oben im Beitragsbild sehen kannst.